Bonus-CD "Blood covered"

Lust auf einige launige Cover-Versionen eurer Lieblinge von Cannibal Corpse? Auf der zweiten CD intonieren sie lustvoll große Meisterwerke der Musik-Geschichte.

Titel der CD Zeit
1. Sacrifice 3:03
2. Confessions (Possessed) 2:57
3. No remorse (Metallica) 6:16
4. Demon's night (Accept) 4:17
5. Bethany home (The Accüsed) 3:20
6. Endless pain (Kreator) 3:10
7. Behind bars (Razor) 2:19

Diskografie Studio-Alben

Eaten back to life 1990
Butchered at birth 1991
Tomb of the mutilated 1992
The bleeding 1994
Vile 1996
Gallery of suicide 1998
Bloodthirst 1999
Gore obsessed 2002
The wretched spawn 2004
Kill 2006
Evisceration spawn 2009
Torture 2012
A skeletal domain 2014
Red before black 2017

Cannibal Corpse Tour 2018 mit The Black Dahlia Murder + No Return + In Arkadia

Hannover, Musikzentrum
9. Februar 2018
Hamburg, Grünspan
16. Februar 2018
Geiselwind, Music Hall
17. Februar 2018
Bochum, Matrix
18. Februar 2018
Kassel, 130 Bpm
20. Februar 2018
München, Backstage
23. Februar 2018
Magdeburg, Factory
24. Februar 2018
Stuttgart, Im Wizemann
25. Februar 2018
Köln, Essigfabrik
10. März 2018
Dinkelsbühl, Summerbreeze
15.-18. August 2018
Cannibal Corpse
Album: Red before black
Aufnahme 2017 in Saint Petersburg (Florida, USA)
Label: Metalblade
Edition: Digipack mit Bonus-CD
 

Was ist der Grund für die prickelnde Aufregung und zuckende Nackenmuskelnerven? Richtig: Cannibal Corpse veröffentlicht ein neues Album. Christa Jenal wärmt schon gespannt die Stereoanlange vor. Auf dem von Vince Locke gestalteten Albumcover vollführt ein angespannter Mann mit rot-unterlaufenen Augen einen dynamischen Buschmesserhieb. Was mag das zu bedeuten haben?

Thematisch behandeln die Männer aus Buffalo dieses Mal beispielsweise den zwanghaften Drang eines Vietnam-Veterans Köpfe mit einer Schaufel abzutrennen ("Heads shoveled off"). Grausam, aber "Shovel Knight" würde es gefallen. "Remaimed" erläutert die wiederkehrenden Plünderungen unschuldiger Dörfer und "Hideous ichor" die stechende Frage, ob der verrottende Leichnam im Sarg tatsächlich verstorben ist. Abscheuliche Themen, klassisch unterlegt mit fetten Schlagzeugrhythmen, punktgenauem Riffing und Georges wildem Geplärre wie eh und je.

Tut mir ja fast nicht Leid, doch ich muss allen Death-Metal-Enthusiasten auch dieses Werk ans Herz legen. Und das nach all den guten Platten des Jahres 2017 von Decapitated, Septic Flesh, Deserted Fear, Obituary und so weiter. Frau muss schon weit in der Bandgeschichte zurückgehen, um Vergleichbares zu finden; wenn das überhaupt möglich ist. Von Beginn an folgt Gassenhauer auf Nackenbrecher bis zur Muskelstarre. Erst ganz zum Schluß lässt das Knüppel-Niveau minimal nach. Dass ich diese CD nicht zum persönlichen Jahres-Favourit auserkoren habe, liegt nur am Geschmack (mag eben Septic Flesh noch mehr). Slurp.

Verlinkt ist der Titel Code of the slashers.

Bandmitglieder Instrumente
George "Corpsegrinder" Fisher Geschreie
Rob Barrett Gitarre
Pat O'Brien Gitarre
Alex Webster Bass
Paul Mazurkiewicz Schlagzeug

 

Titel der CD Zeit
1. Only one will die 3:24
2. Red before black 3:12
3. Code of the slashers 4:46
4. Shedding my human skin 3:29
5. Remaimed 4:14
6. Firestrom vengeance 3:43
7. Heads shoveled off 3:37
8. Corpus delicti 3:29
9. Scavenger consuming death 4:33
10. In the midst of ruin 3:26
11. Destroyed without a trace 4:01
12. Hideous ichor 4:34