Diskografie Studio-Alben

Lost Paradise 1990
Gothic 1991
Shades of God 1992
Icon 1993
Draconian Times 1995
One Second 1997
Host 1999
Believe in Nothing 2001
Symbol of Life 2002
Paradise Lost 2005
In Requiem 2007
Faith devides us - Death unites us 2009
Tragic Idol 2012
The plague within 2015
Medusa 2017
Wer sich mehr alten Kram der Band reinziehen möchte, dem empfehle ich "Draconian Times", "Icon", "The plague within", "Shades of God" und "Gothic". "Symbol of Life" hat auch durchaus etwas Reiz.
Paradise Lost Tour 2017
Esch sur Alzette, Kulturfabrik 27. September 2017
Herford, X 28. September 2017
Wien, Simm City 16. Oktober 2017
Nürnberg, Hirsch 18. Oktober 2017
Frankfurt, Batschkapp 19. Oktober 2017
Saarbrücken, Garage 20. Oktober 2017
Genf, L'usine 21. Oktober 2017
Grenoble, La belle electrique 27. Oktober 2017
München, Theaterfabrik 29. Oktober 2017
Köln, Live Music Hall 8. November 2017
Wangels, Metal Hammer Par. 10. November 2017
Paradise Lost
Album: Medusa
Aufnahme 2017 in Woburn (England)
Label: Nuclear Blast
Edition: Magenta CD-Booklet
Zum Live-Konzert-Bericht: Paradise Lost
 

Das ich das noch erleben darf, dass die Herren hier gescheite Musik einspielen. Vor zehn Jahren hätte ich das nicht im schönsten Gothic-Metal-Traum gewagt anzunehmen. Dabei haben die Mittelengländer, die witzigerweise aufm Festland immer besser ankommen als zu Hause, diese Stilrichtung ja miterfunden. Um es kurz zu machen, wer die Sachen mag, die zwischen 1990 und 1995 entstanden, kann blind zugreifen, was gewiefte Schnapsmetaller bereits am alten Logotype erahnen. Aber auch den später dazu Gekommenen könnte Medusa gefallen, wenn sie Bock auf das langsame Geschreddere haben.

Gib's doch zu, das Tollste an Paradise Lost ist Gitarren-Duo Mackintosh-Aedy mit ihren melodischen Riffs. Jedoch auch Nick Holmes hat sein Klangrohr geputzt im Vergleich zu "The plague within" und "Bloodbath-Grand morbid funeral". Über Bassist Edmondson braucht man sowieso nix sagen und der gute Schlagzeuger Väyrynen kommt von Nebenband Vallenfyre dazu. Heimlicher Star ist der Mixer Jaime Gomez Arellano, der das Album in Milton Keynes (London) produziert hat. Alle Elemente der Musik hört man richtig satt heraus, vor allem den Bass. Ein kleiner Kritikpunkt ist Schriftgröße 5 Punkt bei massig Platz für die Liedtexte im Booklet. Bin doch nicht beim Augenarzt!

Nach dem guten Einsteiger "Fearless sky" lassen "Gods of ancient" und "From the gallows" direkt Verblüffung entstehen. Ist das nicht ein teuflisch gelungenes Album? Noch seltsamer wird's mit "The longest winter" und "Medusa". Dort erinnert die Gruppe echt stark an die Alben aus dem Anfang der 90er. Geil! "No passage for the dead" und "Blood and chaos" schiessen für mich endgültig die Fledermaus ab. So tritt Paradise Lost in den Wettkampf zum besten Album des Jahres an!

Bandmitglieder Instrumente
Gregor Mackintosh Gitarre, Keyboard
Aarin Aedy Gitarre
Waltteri Väyrynen Schlagzeug
Steve Edmondson Bass
Nick Holmes Gesang
Titel der CD Zeit
1. Fearless sky 8:31
2. Gods of ancient 5:50
3. From the gallows 3:42
4. The longest winter 4:32
5. Medusa 6:22
6. No passage for the dead 4:16
7. Blood of chaos 3:52
8. Until the grave 5:41
9. Shrines (Bonus track) 4:00
10. Symbolic virtue (Bonus track) 4:38
Album: The plague within
Aufnahme 2015 in Woburn (England)
Label: Century Media
Edition: Graues CD-Booklet
 
Titel der CD Zeit
1. No hope in sight 4:51
2. Terminal 4:28
3. An eternity of lies 5:58
4. Punishment through time 5:13
5. Beneath broken earth 6:08
6. Sacrifice the flame 4:42
7. Victim of the past 4:29
8. Flesh from bone 4:19
9. Cry out 4:31
10. Return to the sun 5:44
11. Victim of the past (Orchester version) 5:13